»„Zwei Katzen, eine grau die andere hell sie werden Himmel und Mond erschaffen!“«, flüsterte eine blaugraue Kätzin
Graujunges ins Ohr. Er erschauderte als ihn ein kalter Windstoß aufwachen ließ. Was hatte diese Katze bloß gemeint?, fragte er sich.
Dann fiel ihm ein was für ein Tag heute war. Seine Neunamens Schüler Zeremonie war an diesem Tag. Er sprang sofort auf um seine Schwester aufzuwecken. »Helljunges, Heellljuuungees!«, miaute er aufgeregt.
»Was ist den?«, fragte sie etwas mürrisch und setzte sich in ihrem Nest auf. »Du siehst aus wie ein übergroßer Igel mit hellem Fell«, schnurrte Graujunges belustigt als er ihren abstehenden Pelz anschaute. »Hast du nichts besseres zu tun als mich zu wecken? Ich hatte gerade so einen schönen Traum!«, seufzte sie. In diesem Moment fiel Graujunges sein Traum wieder ein und er erstarrte, dann viel ihm ein wieso er Helljunges eigentlich geweckt hatte. »Ist alles in Ordnung?«, Helljunges sah ihn mit sorgenvollen Augen an.
»Alles in Ordnung. Weißt was heute ist?« »Nein, was denn?« »Heute ist unsere Neunamen Schüler Zeremonie! Du Mäusehirn!«
»Komm schon! Gehen wir direkt zu Ruß und Dorn«, sie hatte wohl ganz vergessen, das ihr Pelz immer noch so aussah als hätte sie stattdessen den eines Igels.»Vielleicht wäschst du dich erstmal gründlich, bevor du zu Mutter und Vater gehst«, schlug Graujunges vor. »Stimmt, ich sehe tatsächlich so aus wie ein Igel!«, miaute sie als sie ihren abstehenden Pelz betrachtete. Sofort begann sie ihren Pelz glatt zu lecken. Als sie fertig war glänzte ihr Pelz genauso wie der von Graujunges. Die beiden Jungen hüpften direkt zu ihrer Mutter, die ihnen noch einmal über den Kopf leckte und sie zu ihrem Vater Dorn scheuchte der schon schon auf dem großen Stein saß.
Als auch die beiden Jungen mit ihrer Mutter bei Dorn ankamen begann dieser zu sprechen: »Ich, Dorn rufe meine Kriegerahnen auf, sich diese Jungen anzusehen.«, seine Augen leuchteten stolz, »Sie wollen trainieren um große Krieger zu werden, von diesem Tag an bis sie sich ihren Krieger Namen verdient haben, werden diese Schüler Graupfote und Hellpfote heißen. Ich werde Graupfotes Mentor und Ruß wird Hellpfotes Mentorin sein.« Als Dorn geendet hatte lief er auf Graupfote zu um seine Nase zu berühren. Graupfotes Fell kribbelte als die Nase seines Vaters seine berührte. »Bist du bereit zum ersten Mal aus der Höhle zu gehen?« »Darauf warte ich schon mein ganzes Leben«, seufzte Graupfote. »Dann komm mit!«, die Augen seines Vaters leuchteten als er neben Graupfote aus der Höhle lief. Graupfote wusste sein Vater brante darauf ihm das Jagen beizubringen. Also maunzte er: »Ich würde gerne zuerst das Jagen lernen« »Gerne, wir trainieren auf dem Platz auf dem ich auch Jagen gelernt habe.«
Als sie dort angekommen waren, zeigte erstmal Dorn wie es geht. Dann probierte Graupfote es genauso zu machen. Zuerst kauerte er sich hin, zog die Beine unter den Körper, streckte den Schwanz gerade von sich und fixierte das Moos an das er sich anschleichen würde. »Super! Jetzt musst du nur noch die Ohren anlegen«, miaute sein Vater.
Graupfote nickte und legte die Ohren an. Jetzt schlich er sich tief gebückt an das Moos an und Sprang. Er landete Haargenau auf dem Moos. »Wow, das war super!«, sein Vater schien beeindruckt zu sein. »Jetzt geh in den Wald und probier ein paar Mäuse zu fangen solange ich hier warte« »Okay, mach ich!« Graupfote sprang in den Wald und roch fast direkt den Geruch eines Eichhörnchens unter einem Busch. Tatsächlich dort saß ein schneeweißes Eichhörnchen das an einer Nuss knabberte.
Graupfote ließ sich ins Jagdkauern fallen und schlich sich an. Das Eichhörnchen hatte ihn nicht bemerkt. Und als es das tat, war es schon zu spät, Graupfotes ausgefahrenen Krallen die auf es zugeschossen kamen konnte es nicht entwischen. Nach Graupfotes Sprung Biss er dem Eichhörnchen sauber in den Hals! Er spürte wie ihn sein eigener stolz erwärmte.