4. Kapitel

»Fuchs!«, sein ängstlicher Ruf ließ alle aufwachen.

Ein Knurren drang vom Ausgang der Höhle zu ihnen. Drei Füchse standen dort mit gefletschten Zähnen.

»Grauflügel, Sturmherz und Bernsteinpfote ihr kämpft gegen den linken. Hellfleck, Rauchherz und Buntpfote gegen den in der Mitte. Ich und Ruß nehmen den rechten!«, kommandierte Dorn entschlossen. »Das werden wir nicht schaffen!«, heulte Sturmherz. »Los!«, Dorns Jaulen schallte durch die ganze Höhle und sofort sprangen die Katzen los. Grauflügel warf sich entschlossen auf den Rücken des Fuchses. Sturmherz schnappte nach den Beinen des Fuchses. »Bernsteinpfote, zerkratz ihm die Schnauze!«, jaulte Grauflügel als er vom Rücken des Fuchses geschleudert wurde. Er spürte wie Zähne ihn sein Bein geschlagen wurden. Er keuchte vor Schmerz.

Plötzlich entdeckte er einen schildpattfarbenen Blitz vorbeiziehen und die Nase des Fuchses attackieren. Ahornschatten! Auch die drei Katzen waren hier und griffen die Füchse an. Winselnd liefen die Füchse davon. »Ist alles in Ordnung?«, über sich sah er Sturmherz die ihm die Wange leckte. »Keine Sorge, mein Bein tut nur weh!« »Das sieht aber ganz schön schlimm aus«, miaute sie als sie sein Bein untersuchte. Grauflügel rappelte sich auf und humpelte auf Sturmherz gestützt zu den anderen.

»Danke«, maunzte Sturmherz dankbar zu den Katzen aus dem Wald der Finsternis. »Kein Problem, Adlerfrost, Tigerstern, Schwarzstern und ich, Ahornkralle würden uns euch gerne anschließen«, miaute Ahornkralle

 zu Dorn. Tigerstern knurrte: »Wir können auch unsere Kriegernamen benutzen. Ich hieß Tigerpelz und Braunstern hieß Schwarzstreif.« »Okay, willkommen Tigerpelz, Schwarzstreif, Adlerfrost und Ahornkralle«, jaulte Dorn und alle Katzen riefen ihre Namen. 

»Tigerpelz, Schwarzstreif, Adlerfrost, Ahornkralle!«

Grauflügel fand sich auf einer hellen Lichtung wieder, überall um ihn herum sprangen Katzen herum und miauten irgendetwas.

Also stellte sich Grauflügel auf einen Felsen und rief: »Hallo, mein Name ist Grauflügel und ich bin nicht von hier. Ich war schon in meinen Träumen im Wald der Finsternis. Das ist wahrscheinlich auch ein Traum denn mein Hinterbein tut nicht mehr weh.«

»Du bist nicht von hier und du lebst?«, fragte eine schwarze Kätzin mit grünen Augen. »Ähm, ja.« »Er ist es!« Sofort sprang eine Gruppe Katzen auf ihn zu. Angeführt von einem roten Kater. Als sein eindrucksvolles Miauen erklang erschauderte Grauflügel: »Hallo mein Name ist Flammenstern und die Katzen die ich mitgebracht habe heißen Brombeerstern, Eichhornkralle, Distelscheif, Wolkenohr, Lichtfleck, Häherflug, Pumastern, Drosselbauch, Wirbelsturm, Löwenblitz, Rußwolke und Nadelkralle.«

»Du, Pumastern und Brombeerstern müsst eure Kriegernamen benutzen. Aber nur wenn es für euch okay ist«, erklärte er schüchtern. 

Flammenstern schnurrte:»Natürlich, ich heiße jetzt Flammenerz und das sind Brombeerstreifen und Pumaherz.« »Super, aber wie kommt ihr mit auf die Erde?« »Das ist kein Problem. Wir schaffen das!«, miaute Brombeerstreifen. 

»Guten morgen, Schlaffell!«, wurde Grauflügel von einer sanften Stimme geweckt.

Sturmherz stand neben ihm und strahlte über die ganze Schnauze. »Rauchherz und Adlerfrost erwarten Junge! Obwohl sie sich erst gestern kennengelernt haben. Rauchherz sagt das sie schon in diesem Moment für einander bestimmt waren«, maunzte sie aufgeregt. »Woher Rauchherz das sie Junge erwartet?«, fragte er. Sie antwortete fröhlich: Als du noch geschlafen hast sind vier fremde Katzen in unser Lager gekommen, die sich uns anschließen wollten. Drei wissen viel über Kräuter und der dritte ist der perfekte Krieger!« Sie hörte gar nicht auf zu miauen. »Sie heißen Tupfenblatt, Erlenblatt, Gelbauge und Fliegendes Blatt.«

Plötzlich schallte ein ruf durch die Höhle. »Was wollt ihr hier?« »Wir haben von euch gehört und wollen mit euch ziehen!« Grauflügel erkannte Flammenherz Stimme. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert